Zeitungsartikel

Konfettiregen unter tiefblauem Himmel

Fasnachtsumzug: 52 Zugnummern nahmen teil und zogen gestern als närrischer Lindwurm durch die Ketscher Straßen

Von unserem Redaktionsmitglied Sabine Janson

Strahlender Himmel und fröhliche Menschen

49. Fasnachtszug: Nach wie vor beliebter Treffpunkt für Akteure und für Zuschauer

Von unserem Mitarbeiter Otmar A. Geiger

Jury hatte eine sehr schwierige Aufgabe

"After-Umzug-Party": Musik und Unterhaltung bis zur mit Spannung erwarteten Prämierung

Hockenheim. Mit einer "After-Umzug-Party" findet seit einigen Jahren der Hockenheimer Fastnachtszug seinen beschwingten Ausklang in der Stadthalle. Bei freiem Eintritt können hier die Zugteilnehmer die Wartezeit bis zur Bekanntgabe der Preisträger überbrücken, die Zuschauer sich nach dem langen Stehen in der Kälte wieder aufwärmen.

Beim Problem nicht alleine - aber bei Strafen

Lärm bei Fasnachtszügen: Hockenheim setzt im Kampf gegen zu große Lautstärke als einzige Kommune auf Punktabzug

Von unserem Redaktionsmitglied Ralph Adameit

Wild boys und Mosquitos siegen

Ausgelassene Partystimmung beim Fischerstechen am See

Ketsch. Als beim letzten Duell dieses Wochenendes Sven Surowec vom Team "Die drei Stooches" beim fünften Aufeinandertreffen mit dem Stecher Rainer Vogel von den "Wild Boys" dann doch überraschend das Gleichgewicht verlor, war klar: Die "wilden Jungs" sind die Sieger vom Fischerstechen 2005. Zwei Tage lang hieß es am Freibadestrand am Hohewiesen-See Sommerparty pur. Die hochsommerlichen Temperaturen taten ihr Übriges und so verwunderte es nicht, dass auch nach den Wettkämpfen am Samstag die Stimmung hoch kochte und bis in die Morgenstunden "Partytime" angesagt war.

Vom Feiern unbeeindruckt zeigten sich gestern bei den Damen die "Mosquitos". Die drei hatten es im dritten Anlauf endlich geschafft: Nach zwei zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren, gelang den "Stechmücken" um ihre Hauptstecherin Kirsten Körber der Turniersieg. ka

© Schwetzinger Zeitung - 18. Juli 2005

Rudern ist wie in einer Ehe: die Harmonie entscheidet

Zu Besuch am Hohwiesensee: Mannschaften trainieren begeistert für das Fischerstechen / Engagement und Sportsgeist

Von unserem Redaktionsmitglied Sabine Janson

Ketsch. "Nicht so schnell rudern!", "Mensch, wackle doch nicht so!" - Schwankend steht der Stecher auf dem Bootsvorbau und bemüht sich mit allen Kräften, das Gleichgewicht zu halten. Kein leichtes Unterfangen, vor allem, wenn es der erste Versuch ist. Doch die Mannschaften schlagen sich tapfer und probieren es immer wieder. So geht es am Badestrand Hohwiesensee feucht-fröhlich zu: nicht im Sinne einer Party, sondern mit sportlicher Disziplin und nassem Vergnügen.

Party auf der Hohen Wiese

Zeit für das Fischerstechen

Ketsch. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Das Ketscher Fischerstechen findet in seiner sechsten Auflage statt. Die TSG Ketsch-Handballabteilung der Männer hat mit Unterstützung der Gemeinde erneut die Verantwortung für diese Veranstaltung übernommen. Auch Bürgermeister Hans Wirnshofer erteilte wieder die Zusage zur Übernahme der Schirmherrschaft für dieses zweitägige Spektakel.

Die Affen und die Hunnen hatten die Nase vorn

Juroren hatten beim 51. Kurpfälzer Fasnachtszug ein schweres Amt / Viele tolle Ideen gesehen

"Einfach klasse - die Teilnehmer haben sich viel Mühe gemacht", genauso begeistert wie Oberbürgermeister Bernd Kappenstein nach dem Kurpfälzer Fasnachtszug war, so schwer fiel ihm und seinen Mitstreitern die Qual der Wahl bei der Prämierung. 17 Wagen und 20 Gruppen kamen in die Wertung, wobei die Wertung der Jury oft eng beieinander lag.

Lokalmatadoren nehmen ab, doch nicht die Stimmung

48. Brühler Fasnachtszug mit weniger einheimischen und vielen auswärtigen Beiträgen / Bunte Themenvielfalt schön präsentiert

Von unserem Redaktionsmitglied Walter Pitz

Brühl. Schön war's gestern beim 48. Brühler Fasnachtsumzug. Die Sonne schien und gar nicht mal so kalt war es. Doch beim Umzug allgemein zieht es zunehmend kälter rein: Die Tendenz der in der Hufeisengemeinde abnehmenden Bereitschaft zum Mitmachen, besonders der Ortsvereine, hielt an. So ist es vornehmlich den auswärtigen Mitwirkenden, vor allem aus Hockenheim, und gleichermaßen Zugmarschall Albert Geschwill mit seinen Helfern von den "Kollerkrotten" zu danken, dass der mit knapp 70 Nummern kürzeste närrische Lindwurm seit Jahren noch beträchtliche Zugkraft auf die Zuschauer ausübte. Hier war ebenso wie bei der ausgezeichneten Stimmung keine Abnahme zu registrieren. So erlebte eine wiederum fünfstellige Zahl kleiner und großer Narren entlang des Zugwegs bei dem kompakten, aber feinen Umzug eine fröhlich-bunte Fasnachtsparade, zu deren Gelingen das Faschingsvolk an den Straßenrändern durch sonnige Laune und zahllose "Ahoi" selber beitrug.

Gelungene Mischung aus uriger Tradition und zeitgemäßer Fasnacht

Zehnter Rosenmontagszug erneut ein Volltreffer / "Altlußheim liegt eben am Rhein wie Mainz und Köln..." / Bunt geschmückte Häuser und gut gelaunte Gäste

Altlußheim. Landauf, landab gilt der Rosenmontag als der Höhepunkt der närrischen Tage. Die rheinischen Karnevalsumzüge haben seit Jahrzehnten Kultcharakter, die Menschen stürmen die Fastnachtshochburgen, um die legendäre Veranstaltungen am Straßenrand mitzuerleben - und gemeinsam ausgelassen zu feiern.

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